
Edinburgh ist ja relativ klein und alle wichtigen Sachen liegen nah beieinander, also im Stadtzentrum bei der
Princes Street und drumherum, so dass alles in "walking distance" zu erreichen ist. Leicht verschätzt, zumindest was den Weg zur "Gallery of Modern Art"
angeht, hatte ich mich aber dann doch. Nach etwa einer dreiviertel Stunde strammen Fußmarsches kam ich aber dann doch noch an und vorher noch an dieser kleinen, hübschen Gasse vorbei, die oben auf dem Foto abgebildet ist.
In der Gallery selbst wurden u.a. Arbeiten von Andy Warhol ausgestellt, allerdings hatte ich persönlich wesentlich mehr Interesse an den Fotografien von
Francesca Woodman und
Cindy Sherman. Aber
seht selbst, was noch alles ausgestellt wurde.
Ich glaube, ich verbrachte etwa zwei Stunden alleine nur dort, wechselte dann aber später über zur "Dean Gallery", die direkt auf der anderen Straßenseite liegt.
Dort lag der Schwerpunkt auf vier Schottischen Malern und auch da gab es einen bestimmten Maler, der es mir etwas angetan hatte.
John Bellany's Bilder haben oft ein typisch Christliches Motiv, wie etwa das letzte Abendmahl, oder Jesus am Kreuz, sind aber von Bellany
abstrahiert worden und häufig sind eigene Erfahrungen (zum Beispiel von seiner Arbeit als junger Mann auf einem Fischmarkt) mit eingeflossen, was dann letztendlich ziemlich verstörend, aber auch sehr faszinierend aussieht.
Als nächstes ging ich dann in die "National Galleries of Scotland", wo u.a. Bilder von Raphael, Titian, Rembrandt, Rubens, Van Gogh, Monet und Gauguin gefunden werden können.
Also eine ziemlich große und populäre Sammlung (hier erspare ich mir die google-Bildersuche, denn diese Namen müssten zumindest einigen von euch etwas sagen können).
Und weil Schottland toll ist und auch ziemlich tolle Musiker hervorbringt, hier eine ziemlich großartige Band aus Glasgow, die ich schon seit ein paar Jahren verehre und die zum Glück Ende April ihr nächstes Album rausbringen:
Camera Obscura!
Und wer nicht weiß, was eine "Camera Obscura" überhaupt ist (ja, das ist/war tatsächlich ein Gebrauchsgegenstand und (fast) die erste Kamera), der darf sich hier die Auflösung durchlesen.