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25.9.11

It's mother nature we love.

Oh man, ich liebe es einfach Äpfel zu pflücken, Mais vom Feld zu stehlen (ohweh, hab ich gerade "stehlen" gesagt? Ich meinte "borgen"...) und ein paar Rehe (plus einen Megahirsch) am Waldrand zu treffen.
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Oh my, I really love picking apples from trees, stealing corn from the field (oh did I just say "steal"? I mean "borrow"...) and meeting deer on the border of the woods.

24.9.11

Es gibt Pilze, Baby.

























Mein Papa und ich sind in den Wald gegangen, nur damit wir ein bisschen rumlaufen und ich meinen Seelenfrieden finden würde, indem ich so viele Pilze wie möglich fotografiere. Nachdem das geklappt hatte, sind wir tatsächlich mit einem Korb voller Steinpilze nach Hause gekommen und die gab es dann eben zum Mittagessen.
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My dad and I went into the woods to just look around and see if we could find any eatable mushrooms. We went home with a basket full of boletus and had a really nice meal.

12.7.10




So schön warm. So schön Sonne. So ein schöner Stausee. So schön, dass diese Woche die Vorlesungsfreie Zeit anfängt. So unschön, dass meine Schwester jetzt für ein halbes Jahr in Neuseeland ist und ich sie nicht zu Gesicht bekomme. Aber hej, wer wird denn hier neidisch sein. Unsereiner fährt am Sonntag immerhin an die Ostsee!

9.7.10



Ab nächster Woche ist Vorlesungsfreie-Zeit. Ich fühle mich aber so, als wäre das schon seit einer Woche der Fall. Ehj, es ist schließlich Sommer und die Sonne scheint, da hocke ich nicht in der Butze und male. Nee, da esse ich Eis und fahr an den See. Nämlich.

3.3.10

wech.

Ich mache gerade sowas wie Urlaub. Mit Sonne und Frühling und grünem Nagellack passend dazu. Und mit Kaffee trinken und Kuchen essen und mit dem Hündchen spazieren gehen. Mit alten Freunden treffen und spazieren gehen und in der Sonne Kaffee trinken.
Mutti hatte Geburtstag, Vati auch. Da muss man schon ein bisschen feiern. Aber bald bin ich wieder in Berlin, bald gibt es Bilder und bald gibt es die auch mit einer neuen Kamera. Damit der Frühling auch auf den Bildern so leuchten kann, wie bei mir innendrin. Und damit das lachende Herz auch das Auge zum lachen bringen kann.

30.12.09

Die vergangenen Tage...

... beinhaltete die Qual der Wahl des Outfits für den 50er-Jahre-Buffet-Spaß...

... was ziemlich lecker war und eigentlich gar nicht so viel Vorbereitungszeit brauchte, weil die Lieblingscousine fleißig Dominosteine und gefüllte Tomaten und Dip gemacht hat.
Speiseliste war also die folgende:



Dazu gab es dann noch Hawaiitoast, Nudelsalat, Dominosteine, Rote Bete Salat, Caprese, Käseigel, Bowle ("mit" und "ohne") und zum Nachtisch Waldmeister Götterspeise mit Vanillesoße. Alles selbstverständlich mit viel Mayonnaise und Dosenfrüchten angerichtet, wie es sich früher gehört hat.

Gestern bin ich dann mit der Mitbewohnerin1 zum Haus ihrer Großmutter gefahren. Diese besitzt nämlich eine historische Mühle, die sogar früher mit einem richtigen Wasserrad funktionierte. Alles da: Backstube, Mehlmaschine, Verkaufsladen, Schweinestall, Heuboden, Kartoffelkeller, Einweckkeller und Dienstmädchenboden. Und was es natürlich auch immer gab: zwei Zimmer, die man nicht betreten durfte. Das gute Wohnzimmer und das gute Spielzimmer mit den schönen Puppen.

Außerdem gibt es eine Legende, oder vielmehr eine richtige Geschichte zu der Mühle. 1636 wurde die Mühle das erste Mal im Kirchenbuch erwähnt und zu dieser Zeit trug es sich auch zu, dass ein Müllersbursche zu einem Goldschatz kam. Er stahl einem französischen Adeligen einen großen Sack Goldtaler und wurde, als man das Unrecht entdeckte, in der Mühle geköpft. Man sagt, dass der Müllersbursche vorher den Schatz auf dem Gelände der Mühle vergrub und bis heute hat diesen Schatz niemand gefunden. Und manchmal hört man des Nachts den Müllersburschen im Bauernhaus spuken...

26.11.09

Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider.


Wenn es wenigstens kalt draußen wäre. Aber so eine halbfrühlingshafte Wärme macht mich ganz kirre. Herbst ist over, ich versteh's ja jetzt. Aber gut, dann anders: es ist fast Dezember. Es soll schneien.
Mache mich nun auf die Suche im Großstadtdschungel ein paar Tannenzweige und Weidenkätzchen zu finden, um daran meine Fröbelsterne aufzuhängen. Irgendwo muss es doch solche Büsche geben.
(Morgen kommt die Lieblingscousine!)

(Hier kann man übrigens Weihnachten mit der Biene Maja, Flip und Willi feiern. Die Kassette habe (und tue es immer noch) ich in der Weihnachtszeit ständig (oder wie man in Nordhessen auch sagt: als) gehört.)

(Großartig auch: habe einen Online-Versand für Nordhessische Fleisch- und Wurstspezialitäten gefunden. Bin schwer begeistert und habe mir erst mal etwas Griebenschmalz und Weckewerk bestellt. Lokalpatriotismus prevails.)

29.7.09

Liebe Freunde des Reisens und des Städteerkundens.

Zur Zeit befinde ich mich im schönen Norden Deutschlands, nämlich in der Hansestadt Hamburg, die diesen Sommer eine unglaubliche Marienkäferplage erfährt. Wem diese Stadt allerdings zu schön ist, dem empfehle ich eine kleine Tour in meine Heimatstadt.

<_ironie_>
Kassel hat nicht nur eine absolut unvergesslich schöne Innenstadt mit vielen Sitzgelegenheiten unter Schatten spendenden Linden, zahlreiche charmante Eiscafés und viele hübsche Boutiquen, sondern auch die Bewohner dieser einladenden Stadt zeichnen diese durch ihre freundliche Art, Hilfsbereitschaft und Stilbewusstsein aus.
<_/ironie_>

Wen interessiert, wie Kassel wirklich ist, sollte sich diesen kleinen Beitrag des ZDF-Morgenmagazins ansehen (Pop-up-Blocker vorher deaktivieren!).

20.7.09

Heimurlaub.


Ich wusste gar nicht mehr, wie Kühe aussehen, deshalb habe ich mir selbst einen Heimurlaub verordnet. Außerdem lenkt die alte Heimat auch prima von akuten Herzschmerzen ab und hilft einem mit ihrer Vertrautheit prima über allen Kummer hinweg. Kuhl!
Mir würde keiner glauben, wenn ich sage, dass ich Kühe spannender finde als Fernsehn und dass alle Fernsehsendungen voll gegen Kuhkino abstinken. Stinken ist an dieser Stelle übrigens kein subtiler Hinweis.

Und morgen zeige ich euch - nach einem ausgiebigen Frühstück mit meiner Freundin Jasmin - wie man Johannisbeer/Himbeergelee macht. In Bildern. (Nicht, dass ich nicht denke, dass ihr die Kunst des Marmelademachens nicht beherrscht - mitnichten! Aber ich hatte einfach zu viel Spaß den ganzen Vorgang zu dokumentieren. Es sei mir vergeben.)

6.3.09

Weiblich, ledig, jung sucht...

Eines meiner Hobbies ist Kontaktanzeigen lesen. Ich bin jedoch regelmäßig darüber schockiert, wie einseitig diese Anzeigen aufgebaut sind. Ein junger XL-Hecht sucht eine ebenso junge, schlanke Forelle, Stern sucht Schnuppe, Topf sucht Deckel, und so weiter und so fort. Intelligent sollen die Partner sein, bescheiden und treu, aufregend, aber nicht zu sehr, man mag ja auch Kuschelabende zu zweit im bescheidenen Heim.

Richtiggehend erstaunt bin ich dann auch immer wieder, wie viele Arten des Fraulichseins es gibt. Aber seht selbst:


Wenn schon unser Käseblatt in der alten Heimat nichts gescheites berichtet und von den Geschehnissen in der Welt nicht viel hält, weiß ich zumindest immer, welcher Stadtteil (ergo: welche Bildungschicht) gerade nicht vergeben ist. Prima!

4.3.09

Grandma's day.

Heute den ganzen Tag bei der Omimi verbracht. Morgens um kurz nach neun mit dem Fahrrad losgefahren, das tolle Frühlingswetter genossen und Brötchen geholt.

Festgestellt, dass die alte Heimat doch gar nicht immer so hässlich ist, sondern z.T. auch recht hübsche Architektur hat.

Oma besteht darauf, dass man immer Fleisch isst ("Damals gab's sowas ja nicht! Und Butter auch nicht. Nimm ruhig noch mehr! Butter tut gut!"). Deshalb gibt es auch meistens nur wurstigen Belag für's Brötchen, wenn man bei ihr frühstückt. Abwechselung bekommt man nur durch Omamarmelade, aber zumindest damit kann ich leben.

Nach dem Frühstück schnell den Abwasch gemacht...

... und dann noch ein viertel Stündchen geschlafen.

Daraus wurde aber nicht wirklich was, weil die Omimi eine wichtige Frau ist und ständig angerufen wird. Das hält sogar mich vom lesen und schlafen ab.

Also haben wir statt dessen die Wäsche aufgehangen. Bei dem tollen Wetter darf die sogar draußen trocknen (riecht auch viel frischer!).

Noch mal kurz bei den Hasen vorbei geschaut...

...und schon kam das Cousinchen mit meinen Flohmarkthängerchen. Dann noch fein zusammen die Schränke geputzt, weil Omis Knie seit der Operation nicht mehr so will wie sie...

... und beim putzen ein prima kitschiges Bild gefunden (und vererbt bekommen!).


Sind eure Omas (sofern noch vorhanden) auch so fleischlastig? Die Cousine bekommt jedes mal verbal ein paar hinter die Ohren, weil sie vegetarisch lebt und die Oma das nicht wirklich akzeptieren kann.

Und das Lied für heute: Max Raabe - Junger Mann im Frühling (download HIER)

25.12.08

Impressionen des 1. Weihnachtstages...

... & ich verabschiede mich auch mit diesem Blogpost in den internetlosen Skirulaub. Wir lesen uns im neuen Jahr.
Ich wünsche einen feucht-fröhlichen Rutsch, Hals und Beinbruch und viele bunte Raketen am Himmel.





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