25.2.12

Touritour und Space-Invaders

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Als ich meine Cousine in Irland besucht habe, fand ich besonders die Geräusche der Ampeln ziemlich witzig. Das ist so eine putzige Mischung aus Space Invaders Pistole und meinem Handy-SMS-Ton, darüber könnte ich mich jedes Mal amüsieren. Um so schöner ist es, dass in Sydney die Ampeln auch so lustig klingen. (Aus diesem Grund ist das obere Video quasi persönlich an Laura gerichtet. Sie hat sich nämlich immer königlich über mich amüsiert, weil ich mich so über das Geräusch gefreut habe.)

Es gibt noch eine Sache, über die ich mich heute noch amüsiert habe: mitten im CBD ("Central Business District" - also da, wo die ganzen Bürohochhäuser stehen und überall Menschen in Anzügen rumrennen) gibt es Blumenkübel, wo Chili drin wächst. Unsereiner in Berlin muss auf den Markt gehen, oder in einen Einkaufsladen, um sowas feines zum würzen zu bekommen. Hier läuft man einfach ein bisschen im Businessviertel rum und pflückt Blumen. Quasi. Sehr erstaunlich, aber auch ziemlich fotogen, also auch verständlich.

Wie schon angekündigt habe ich heute mit zwei sehr netten Hostelzimmermitbewohnerinnen von mir eine kleine Touristen-Tour gemacht. Was ich auf dieser Tour wichtiges gelernt habe: NIEMALS 6 Stunden in Flip-Flops durch die Stadt laufen. Never. Ever. Das dürfen nur Einheimische, die werden quasi eh mit den Dingern an den Füßen geboren, deshalb können die das auch ab. Ich für meinen Teil habe aus diesem Fehler gelernt und werde ab morgen nicht mehr "schick" durch die Gegend laufen, sondern "praktisch". Die Joggingschuhe habe ich zwar eigentlich mitgenommen, weil ich in einer sehr optimistischen Lebensphase und mit dem Gedanken "Na klar mache ich in Sydney Sport!" meinen Koffer gepackt habe (und das Faktum, dass ich dieses Paar Schuhe sonst geflissentlich ignorieren kann, dabei total ausließ), aber ich bin da sehr flexibel und kann meine Joggingschuhe auch super zum Wandern anziehen. Ab morgen dann.

Wie es sich für einen guten Touristen gehört, habe ich natürlich die Oper und das CBD (s.o.) als Panorama fotografiert. Und natürlich auch mit mir davor, damit meine Pflichten erfüllt sind. Ich kann allerdings garantieren, dass das nicht das letzte Touristenbild von mir mit einem etwas schiefen Grinsen sein wird. Es bleibt also spannend.

Leider habe ich vergessen, warum da die Vogelkäfige rumhängen, aber es hat irgendwas mit dem historischen Teil von Sydney zu tun, und dass vor allem in der Straße damals total viel Matsch und Schlamm und Exkremente rumgeflossen sind und .. achja, genau, das war nämlich so, dass deshalb - also wegen dem ganzen Matschzeug - da ganz viele Vögel waren. Wo Sumpf ist, sind auch Insekten, klar, und deshalb waren da auch Vögel. Und um da ein bisschen dran zu erinnern, wie das damals war, haben die jetzt lauter Käfige aufgehängt und ich glaube, man kann sogar Vogelgezwitscher aus Lautsprechern hören, bin mir aber nicht mehr sicher. Ich war ziemlich mit fotografieren und dem Guide zuhören beschäftigt, deshalb fehlen da ein, zwei Informationen bei der Geschichte.

Nach einem eher spärlichen Lunch im Hyde-Park (der heißt so wie der in London, weil sehr vieles in Sydney so heißt wie in England. Drei Mal raten, warum das wohl so ist!) waren wir noch auf einem kleinen Markt in Paddington, wo vor allem selbstgemachte Sachen verkauft wurden. Schon zu diesem Zeitpunkt waren meine Füße so dermaßen kaputt, dass ich sie eigentlich nicht hätte weiter benutzen dürfen, ABER da gab es einfach viel zu viele schöne Sachen und ich musste weiterlaufen. Entgegen meiner Natur habe ich mich allerdings entschieden nichts zu kaufen. Ich bin ja aber auch noch eine Weile hier, ich hab Zeit...

1 Kommentar:

  1. oohh genieß die zeit! freu mich auf deine reiseberichte ... and always take care! ;)

    (wie gern wäre ich jetzt auch da, wo man mit flipflops rumlaufen kann....)

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